Wadersloh (mw/bb). Der moderne Schießstand im Schützenheim am Freudenberg in Wadersloh steht sinnbildlich für den Einsatz der St. Margarethen-Schützen rund um das Sportschießen. Entstanden aus einer ehemaligen Kegelbahn, wurde die Anlage am Freudenberg zwischen 2012 und 2014 komplett in Eigenleistung umgebaut. Rund 2.500 Arbeitsstunden haben die Mitglieder der Schießgruppe mit vielen Helferinnen und Helfern investiert. Die technische Ausstattung wurde auf den neuesten Stand gebracht. Heute verfügen die Sportschützinnen und -schützen über sechs vollelektronische Luftgewehrstände mit Lasertechnik und moderner Auswertungssoftware. Dass dies möglich war, lag nicht zuletzt an der Unterstützung durch den Eigentümer Karl-Heinz Junker, regionalen Handwerksbetrieben und dem Engagement vieler Vereinsmitglieder. Davon profitieren der Schützenverein Wadersloh aber auch die umliegenden Vereine bis heute!






Jedes aktive Mitglied der Schießgruppe übernimmt im Wechsel die Aufsicht vor Ort bei Sonderterminen und den wöchentlichen Terminen. Neu im Team sind Jessica Heitvogt, Olivia Lipke und Nadine Austerhoff. Die drei verstärken seit Herbst 2024 die Schießgruppe in Wadersloh und helfen ehrenamtlich mit, die Betreuung und die digitale Ergebnis-Auswertung zu übernehmen: „Wir haben ein starkes Team, das den Schießstand mit viel Herzblut betreibt. Uns ist wichtig, dass sich hier alle wohlfühlen und konzentriert trainieren können“, sagt Schützenvereins-Geschäftsführer Bastian Nienaber.
Regelmäßiges Training für Jung und Alt: Offenes Angebot für kleinere Gruppen
Der Schießstand am Freudenberg bietet mehr als nur Wettkämpfe (wie etwa das Vergleichsschießen der Damengarden am letzten Märzwochenende, MW berichtete exklusiv): Dienstags trainieren Erwachsene von 19.30 bis 21.30 Uhr, freitags ist Jugendtraining von 18.30 bis 20 Uhr (es gibt auch zwei Lasergewehre speziell für Anfängerinnen und Anfänger). Zudem bieten die St.-Margarethen-Schützen bei Bedarf mit dem Format „Schießen und Klönen für Frauen“ jeden ersten Montag im Monat einen geselligen Abend an. Die zusätzlichen Termine am Wochenende werden einzeln von Christian Viennenkötter als Schießwart abgefragt und zugesagt, wenn sich genug Aufsichtspersonen (vorgeschrieben sind mindestens zwei) finden, denn die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen ist oberstes Gebot auf dem Schießstand.
Fotos/Text: B. Brüggenthies