Wadersloh (mw). In einer aktuellen Pressemitteilung wird über die jüngste Diskussionsrunde der Reihe „Frauen machen Politik“ berichtet. Bereits Ende September folgten demnach wieder viele Frauen der Einladung von Maria Eilhard-Adams, um sich in geselliger, lockerer Runde über die aktuelle Position der Frau in der Politik zu unterhalten. Als Gast wurde an diesem Abend die Bürgermeisterin der Stadt Oelde und gebürtige Wadersloherin Karin Rodeheger eingeladen.
Karin Rodeheger berichtete über ihren Werdegang und wie sie zur Politik gekommen ist. Sie brachte auch ihr Bedauern zum Ausdruck, dass sie es oft erlebe, dass in den Rat gewählte Frauen sich schnell nach einer Wahlperiode aus dem Amt wieder zurückziehen würden, da sich viele in der vermeintlichen Männerdomäne überfordert sehen. Daher begrüße sie die Frau in der Politik, da sich in der Diskussion oft auch der Blickwinkel ändert, es gibt einfach zusätzliche verschiedene Sichtweisen. Ihrer Meinung nach würde sie sehr gerne mehr Frauen in Planungs- bzw. Bauausschüssen sehen wollen. In den meisten Fällen werde die Frau eher in den sozialeren Ausschüssen eingesetzt. „Mehr Engagement von Frauen tun allen Bereichen wirklich gut!“, so Karin Rodeheger.
In der Gesprächsrunde stellte sich heraus, dass bei vielen Frauen die Hemmschwelle sich in der Politik zu engagieren sehr hoch ist. Sei es, weil es schwer sei, diese Aufgabe in den Familienalltag zu integrieren, fehlende Unterstützung von zu Hause oder weil „frau“ es sich möglicherweise nicht zutraut. Anwesende aktive Politikerinnen berichteten von ihren eigenen Erfahrungen, welche sie in diesem Zusammenhang mit der politischen Arbeit gemacht haben.
Doch warum überhaupt sollte die Frau sich in der Politik stark machen? Man kann viel bewirken, wenn man nicht nur meckert, sondern aktiv wird, zeigten sich die Teilnehmerinnen überzeugt. Zusätzlich lerne man viele neue Menschen kennen und man erhält viele positive Rückmeldungen und Wertschätzung, von dem neuen Wissen und möglichen Hintergrundinformationen ganz zu schweigen.
Nach Aussage der Ausrichterinnen sei der Abend sehr positiv gelaufen. Darüberhinaus parteiunabhängig und informativ. Ein neuer Termin wurde für Montag, 13. Januar 2025, ins Auge gefasst, heißt es in der Pressemitteilung.
Quelle: Alexandra Essel