Liesborn-Göttingen (mw/bb). Am frühen Freitagmorgen kam es in Liesborn-Göttingen zu einem beunruhigenden Ereignis, als ein mit 26.000 Litern Gas beladener Lkw auf der Benninghauser Straße von der Fahrbahn abkam. Der Vorfall, der sich gegen 07:08 Uhr ereignete, führte zu einer großangelegten Rettungs- und Bergungsaktion, die sich über rund sechs Stunden erstreckte.

Der 57-jährige Lkw-Fahrer des Gefahrguttransports aus Lippstadt musste einem überholenden Pkw ausweichen, wodurch der Lkw auf den Grünstreifen geriet und in einem Graben zum Stehen kam. Schnell wurde klar: Der Lkw drohte umzukippen, eine Gefahr, die durch die Ladung von Propangas noch verstärkt wurde.
Ein Großaufgebot an Rettungskräften und Spezialisten wurde mobilisiert. Der ABC-Zug des Kreises WAF, die Fernmeldeeinheit Kreis WAF, das Deutsche Rote Kreuz aus Wadersloh, die Feuerwehren aus Lippstadt und Liesborn, sowie diverse Spezial- und Bergungsfirmen waren vor Ort im Einsatz. Unterstützung kam auch von Straßen NRW, der Polizei und dem Rettungsdienst. Gemeinsam gelang es ihnen, den Lkw mit der gefährlichen Ladung sicher zu stabilisieren und ein Umkippen zu verhindern.
Gegen 11:40 Uhr konnte endlich Entwarnung gegeben werden: Der Lkw stand wieder sicher auf der Straße, und der Tank erwies sich als intakt. Trotz der dramatischen Situation und des umfangreichen Einsatzes verschiedener Organisationen und Dienste verlief der Einsatz ohne größere Schäden. Die Einsatzkräfte zeigten Professionalität und Koordination und konnten so größere Gefahren für Mensch und Umwelt abwenden. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Einsatzes befinden sich nun alle Kräfte auf dem Rückweg, und die Benninghauser Straße kann bald wieder ihren normalen Betrieb aufnehmen.
zus. Quelle: Feuerwehr Wadersloh LZ Liesborn und LZ Göttingen, Polizeimeldung /
Fotos: Freiwillige Feuerwehr Wadersloh