Wadersloh (mw). Anlässlich der aktuellen Lage in der Ukraine und zur Situation der Schutzsuchenden in der Gemeinde Wadersloh hält Bürgermeister Christian Thegelkamp eine Ansprache. Dabei geht er u.a. auf die Maßnahmen und Aktivitäten von Verwaltung und Ehrenamtlichen ein.
„Heute herrscht wieder Krieg in Europa. Wir sind wie gelähmt, begreifen es einfach nicht. Krieg. Täglich sterben Menschen in der Ukraine. Berichte von Massakern an unschuldigen Zivilisten beherrschen die Nachrichten und machen uns total sprachlos, mich auch. Die Bilder lassen uns fassungslos zurück. Unzählige Familien, Frauen und Kinder müssen ihre Heimat verlassen und sind auf der Flucht. Diese Menschen haben nichts getan und doch sind sie entwurzelt. Sie haben alles verloren. Wie ginge es uns? Was würden wir tun? Wie steht es mit unserer Sicherheit?“, fragt der Bürgermeister von Wadersloh zu Beginn der Ansprache.
Rund 66 Geflüchtete seien bisher aus der Ukraine in der Gemeinde Wadersloh angekommen, darunter 35 Frauen und 26 Kinder (Stand: 9. April 2022). „Ich bin froh, dass sie nach der traumatischen Erfahrung hier bei uns mit Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe empfangen werden, denn wir nehmen diese Menschen gemeinsam in unserer Mitte auf“, appellierte Bürgermeister Thegelkamp.
Er dankte zugleich den zahllosen Vereinen, Initiativen und Bürger*innen für ihr Engagement: „Ihre Hilfsbereitschaft stimmt mich als Bürgermeister zuversichtlich, denn sie zeigt, dass Mitmenschlichkeit und Solidarität bei uns immer einen sehr hohen Stellenwert haben, gleich wie die Zeiten auch sind“, so Thegelkamp.
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