Wadersloh (mw/bb). Im Corona-Jahr führt kein Weg am Distanzunterricht oder auch „home schooling“ vorbei. Die weiterführenden Schulen in Wadersloh sind längst auf den „digitalen“ Zug in Richtung Zukunft aufgesprungen und haben mit Schul-Cloud und mobilen Endgeräten die vergangenen Monate genutzt, um Schülerinnen und Schülern das Lernen von Zuhause zu ermöglichen. Ein weiterer Meilenstein könnte jetzt schon bald am Gymnasium Johanneum erreicht werden, denn in Kürze soll die Vollausstattung mit iPads zu 100 Prozent erreicht werden. Alle Schüler und das Kollegium hätten dann Zugang zu einem Tablet-Computer.

Wolfram Wenner sieht das Gymnasium gut aufgestellt: „Das Johanneum ist weiterhin sehr gut im selbstgesteckten Zeitplan, der vorsieht, dass ab dem 2. Schulhalbjahr die Digitalisierung im Unterricht Einzug halten wird. Bis dahin wird es noch ein umfangreiches Schulungsprogramm für die Lehrkräfte geben. Damit haben wir dann etwas geschafft, von dem wir zwar immer geträumt haben, was uns aber stets als nicht realisierbar erschien. Seit vielen Jahren befassen wir uns mit dem Einsatz digitaler Medien im Unterricht“, so der Pädagoge. Momentan fehlen aufgrund eines Lieferverzugs noch rund 70 Geräte.
Das Gymnasium Johanneum hatte früh die Entscheidung getroffen iPads einzusetzen, da nur mit ihnen ein sinnvoller Einsatz möglich ist, der gleichzeitig mit einem machbaren Verwaltungsaufwand zu bewältigen ist. Hintergrund ist die von dem Hersteller Apple bereitgestellte Infrastruktur, die Schulen kostenlos nutzen können. Mit den Tablet-PCs haben bald alle Lehrer und Schüler ein Hilfsmittel zur Hand, das völlig neue Möglichkeiten schaffen soll. „Wir lernen nicht unbedingt mehr, besser oder schneller, sondern anders“, so Wenner.
Großzügig unterstützt wurde die Anschaffung von den örtlichen Geldinstituten und dem Verein der Ehemaligen des Johanneums.
Quelle: Gymnasium Johanneum