Wadersloh (mw/pm). 338 Coronavirus-Fälle im Kreis, 16 Neuerkrankte aber auch 21 Gesundmeldungen – das ist der aktuelle Stand am Donnerstagnachmittag (2. April) im Kreis Warendorf. Von der Gesamtzahl sind 163 Personen inzwischen wieder gesund gemeldet. 24 Stunden zuvor waren es noch 142. Gute Neuigkeiten auch für Wadersloh: Sechs Personen haben sich von der Virusinfektion mittlerweile erholt.
Die Fallzahlen der Städte und Gemeinden im Kreis: Ahlen (24 Infektionen, 12 Gesundete), Beckum (24 Infektionen, 10 Gesundete, 1 Verstorbener), Beelen (10 Infektionen, 4 Gesundete), Drensteinfurt (34 Infektionen, 21 Gesundete), Ennigerloh (17 Infektionen, 14 Gesundete), Everswinkel (25 Infektionen, 10 Gesundete), Oelde (58 Infektionen, 20 Gesundete), Ostbevern (5 Infektionen, 1 Gesundeter, 1 Verstorbener), Sassenberg (13 Infektionen, 6 Gesundete), Sendenhorst (27 Infektionen, 16 Gesundete), Telgte (31 Infektionen, 13 Gesundete), Wadersloh (19 Infektionen, 6 Gesundete) und Warendorf (51 Infektionen, 30 Gesundete).
Auskunft zu Corona am Telefon: Hotline des Gesundheitsamtes beantwortet Fragen
Seit Februar steht die Corona-Hotline des Kreises Warendorf Bürgerinnen und Bürgern für Fragen zum Thema „Coronavirus“ zur Verfügung. Sie ist sieben Tage in der Woche von 8 bis 18 Uhr besetzt.
„Es besteht ein großes Informationsbedürfnis. Gerade in den ersten Wochen mit stark steigenden Fallzahlen war unsere Hotline sehr gefragt, sodass wir sie personell deutlich verstärkt haben“, berichtet Dr. Wolfgang Hückelheim. Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Das hat die Federführung für das telefonische Informationsangebot. „Wir versuchen alle Fragen so schnell wie möglich zu beantworten“, betont der Amtsleiter. Die Hotline ist mittlerweile zweistufig aufgebaut.

An der Vordergrund-Hotline sind insgesamt etwa 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes beteiligt, aber auch unterstützende Kräfte aus anderen Ämtern sind im Einsatz. Bei speziellen Fragen werden die Anrufer dann an ein ärztliches Expertenteam im Hintergrund weitergeleitet. Dieses bildet die zweite Stufe der Hotline. „Da kann zum Beispiel geklärt werden, ob ein Abstrich für einen Corona-Test erfolgen soll“, erklärt Dr. Hückelheim.
Häufig an die Hotline gestellte allgemeine Fragen sind z.B.:
- Welche Einschränkungen sind mit einer Quarantäne verbunden? (In der Regel eine 14-tägige Isolierung im eigenen Haushalt, dabei räumliche und zeitliche Trennung von mit im Haushalt lebenden Angehörigen)
- Gibt es Ausnahmen? (Ja, z.B. für evtl. erforderliche Kontakte zum Arzt und zu Pflegepersonal)
- Darf ich in Quarantäne noch meinen Hund ausführen (Nein!)
- Darf ich in Quarantäne den Müll rausbringen? (Ja, wenn die Tonne auf dem Grundstück steht und Kontakt zu anderen Personen vermieden wird)
- Darf ich noch meine Eltern oder Großeltern besuchen oder Besuch empfangen? (Nein!).
„Bei Fragen kann ich die Bürgerinnen und Bürger nur ermuntern, anzurufen, auch wenn man eventuell etwas warten muss, bis man eine freie Leitung erwischt“, appelliert Dr. Hückelheim, bittet aber gleichzeitig auch um Verständnis dafür, dass manche Fragen nicht sofort, sondern in einem Rückruf beantwortet werden können. Die Hotline des Gesundheitsamtes ist montags bis sonntags von 8 bis 18 Uhr unter Tel. 02581/ 53-5555 erreichbar. Zu Fragen des ärztlichen Notdienstes wenden Sie sich bitte an die zentrale Rufnummer der kassenärztlichen Vereinigung, Tel. 116 117.
Quelle: Kreis WAF